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alle projekte - interbeing

Verwurzelt im Wald betrachtet „Interbeing“ das Zusammenleben nicht als abstraktes Konzept,

sondern als einen gelebten und Beziehung schaffenden Zustand, den alle Lebewesen teilen.

Pilze, die weder Pflanzen noch Tiere sind, dienen sowohl als Gegenstand als auch als Methode der Arbeit

und eröffnen eine Perspektive auf miteinander verbundene Systeme, die sich über

Boden, Bäume, Insekten und menschliche Körper erstrecken.

Anhand einer Audioerzählung reflektiert das Projekt die These, dass Existieren immer ein Existieren in Beziehung ist. Aufbauend auf Bezügen aus Literatur, Philosophie, Kunst und Wissenschaft sucht es nicht nach einer einzigen Antwort, sondern zeichnet ein Netzwerk von Positionen und Abhängigkeiten nach.

Die Arbeiten erkunden den Wald durch experimentelle Ansätze: vom Kultivieren eines Ökosystems und Züchten von Pilzmaterial bis hin zur Dokumentation des Waldbodens und der Vergrößerung von Pilzsporen und Pilznetzwerken. Um organische Prozesse in visuelle Formen zu übersetzt wurden Werkzeuge

aus der analogen sowie aus der digitalen Welt genutzt.

Die Arbeit lädt zu einem Wahrnehmungswandel ein, indem sie die imaginäre Mauer zwischen Mensch und Natur einreißt und die Interdependenz als den grundlegenden Kern des Lebens anerkennt.

Gemeinsam mit Felix Hofherr.

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-Ausstellung-

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2026

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Rooted in the forest, interbeing treats coexistence not as an abstract concept

but as a lived and relational condition shared by all living beings.

Fungi, neither plant nor animal, serve as both subject and method, opening a perspective on interconnected systems that extend across soil, trees, insects, and human bodies.

Through a audio tale, the project reflects on the proposition that to exist is always to exist in relation. Building on references from literature, philosophy, art, and science, it doesn’t seek a singular answer

but instead traces a network of positions and dependencies.

The works explore the forest through experimental approaches: from growing a ecosystem

and mushroom material to documenting the forests soil and enlarging mushroom spores.

To translate organic processes into visual forms, tools from both the analogue and digital worlds were used.

The work invites a shift in perception, breaking down the imaginary wall between humans and the natural world and recognizing interdependence as the fundamental core of life.

Together with Felix Hofherr.

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-exhibition-

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2026

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